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ORCID DEFörderung der Open Researcher and Contributor ID in Deutschland

Die Open Researcher and Contributor ID, kurz ORCID, ist eine Kennung für Forscherinnen und Forscher, die ihnen u. a. die Pflege ihrer Publikationsliste erleichtert. Jede Person, die im wissenschaftlichen Arbeitsprozess einen Beitrag leistet, kann sich über ihre ORCID iD mit ihren Publikationen, Forschungsdaten und anderen Produkten des Forschungsprozesses (zum Beispiel Software) eindeutig vernetzen. Damit werden diese Objekte sichtbar und technisch verlässlich mit ihren Urheberinnen und Urhebern verbunden.

Das internationale ORCID-Konsortium vernetzt weltweit bereits über fünf Millionen Publizierende mit ihren Aufsätzen und Forschungsdaten über eine eindeutige ID. Um ORCID in Deutschland zu fördern, wurde das Projektvorhaben „ORCID DE – Förderung der Open Researcher and Contributor ID in Deutschland“ gebildet und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Anfang 2016 für drei Jahre gefördert.

Ziel des DFG-Projekts ORCID DE ist es, die vielerorts erwogene Implementierung der ORCID iD an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen durch einen übergreifenden Ansatz nachhaltig zu unterstützen. Dabei stehen organisatorische, technische und rechtliche Fragen gleichermaßen im Fokus. Neben der Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind die Vernetzung und Verbreitung der ORCID im Bereich von Open-Access-Repositorien und -Publikationdiensten im Kontext der Bielefeld Academic Search Engine (BASE) sowie die Verzahnung mit der Gemeinsame Normdatei (GND) wesentliche Aspekte des Projekts.

Projektpartner von ORCID DE sind das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, die Deutsche Nationalbibliothek und die Universitätsbibliothek Bielefeld. Das Projekt wurde durch die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI) initiiert.

Weitere Informationen: